Streha – Drogenrehabilitationszentrum

Drogenabhängigen Menschen ein Zuhause bieten, ihnen Zukunft und Hoffnung geben und sie drogenfrei in die Gesellschaft zu integrieren – dies sind die Ziele des Rehabilitationszentrums Streha im Kosovo.
Partner Aid unterstützt dieses Projekt.

Projekt

Drogenkonsum ist ein grosses Problem im Kosovo, einem durch Krieg und Konflikte zerrissenen Land. Streha (Übersetzung: „Zuflucht“) – das einzige Rehabilitationszentrum im Kosovo – ist eine Therapiestation in Form einer Lebensgemeinschaft und ist auf eine Langzeittherapie von 12 Monaten ausgerichtet.

Als einer der Arbeitsbereiche wurde eine kleine Gemüsefarm aufgebaut, die den Klienten einen geregelten Tagesablauf und eine sinnvolle Tätigkeit garantiert. Die Erträge der Gemüsefarm decken zuerst den Eigenbedarf des Therapiezentrums ab, der Rest wird verkauft. 2014 konnte mit dem Bau einer Fabrikationshalle für die Bearbeitung von Karton ein weiteres Standbein für die  Beschäftigung der Teilnehmer realisiert werden.

Teilnehmer

2007 sind die ersten Therapieteilnehmer in die Streha eingezogen. Sie kommen aus zerrütteten und oftmals komplexen Familienverhältnissen. Die Drogensucht bestimmte ihren Alltag, Arbeitslosigkeit, Schulden und seelische Verletzungen haben ihre Leben bestimmt und geprägt. Gerade die Entzugsphase am Anfang der Therapie ist schwierig und hart.
Die Zentrumsleitung versucht zur Zeit in Zusammenarbeit mit erfahrenen Entzugstherapeuten aus der Schweiz neue Wege für diese schwierige Anfangsphase zu finden.

Das Projekt Streha wird durch die Behörden vor Ort mitgetragen, erhält jedoch keine staatlichen Subventionen. Die Teilnehmer sind dankbar für die Chance und für die Perspektiven, die sie durch Streha bekommen.